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ÖkoGas

Manch einer hat sicherlich schon den Begriff Ökogas beziehungsweise Biogas gehört. Viele Gasanbieter werben mit ihren Tarifen für Ökogas um die Gunst ihrer umweltbewussten Kunden. Die Tarife für Ökogas sind durch den ökologischen Mehrwert, den Ökogas bietet, meist etwas teurer als herkömmliche Gastarife, tragen jedoch zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei. Gasversorger, die Ökogas liefern, sind zum Beispiel E wie Einfach, LichtBlick, Löwenzahn-Energie oder Energie SaarLorLux.

Was ist Biogas?

Biogas oder Ökogas wird aus nachwachsenden Rohstoffen, pflanzlichen Abfällen aus der Landwirtschaft, Dünger, Grünschnitt oder den Inhalten der Biotonne hergestellt. Im Fermenter werden die Stoffe nach entsprechender Aufbereitung gegoren. So wird diese organische Biomasse in einem biologischen Zersetzungsprozess in Wasser, Kohlendioxid und Methan umgewandelt. Als Endprodukt entsteht brennbares Biogas, das aufbereitet wird. Das Biogas wird dann entweder in das bestehende Erdgasnetz geleitet und von Haushalten verwendet, im Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmerzeugung verbrannt oder ins lokale Biogasnetz eingespeist.

Biogas ist CO2-neutral und schont die Umwelt

Manche Gasversorger, wie Mainowa, Ohra Hörselgas, Entega oder Energie SaarLorLux bieten Ökogas-Tarife an, die die CO2-neutrale Lieferung von Erdgas gewährleisten. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ökologisch hergestelltes Biogas. Zum Ausgleich kaufen die Gasversorger mit dem Aufpreis des Ökogas-Tarifes entweder Emissionszertifikate, welche die entstandene CO2-Belastung ausgleichen sollen, oder unterstützen Klimaprojekte in Ländern, die nicht dem Kyoto-Protokoll beigetreten sind.

Andere Gaslieferanten wie zum Beispiel LichtBlick oder Goldgas bieten Gastarife, bei denen ein bestimmter Prozentsatz, beispielsweise fünf oder zehn Prozent, des Gases aus Biogasanlagen stammt. Gasversorger wie Erdgas Schwaben oder naturstrom bieten Gastarife mit bis zu 100% Biogas. Naturstrom garantiert sogar, dass zur Erzeugung des Biogases keine Gen-Pflanzen verwendet wurden und das Gas nicht aus Massentierhaltung stammt. Somit kann der Verbraucher sicher sein, wirklich umweltfreundlich erzeugtes Biogas zu erhalten, das alle ökologischen Vorteile bietet.

Die Erfüllung des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes

Auch Stadtwerke bieten oft Biogastarife an, bei denen die Belieferung mit Erdgas zu 10% und mehr aus Bioerdgas besteht. Dieses wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und erfüllt die seit 1. Januar 2010 geltenden Qualitätsanforderungen für bestehende Gebäude, denn laut Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz muss ein gewisser Prozentsatz des Wärmebedarfs von neuen und bestehenden Wohngebäuden mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Das betrifft den Einsatz von Solarthermie, Geothermie und Biomasse einschließlich Bioöl und Biogas, die Nutzung von Umweltwärme und Abwärme mit Hilfe von Wärmepumpen sowie zahlreiche weitere alternative Möglichkeiten.

Vorteile von Biogas

Bei der Verbrennung von rein ökologischem Biogas entstehen zwar auch geringe Mengen CO2, aber nur so viel, wie nötig war, um die Biomasse zu erzeugen. Daher gilt Biogas als klimaneutrale Energieversorgung. Zudem haben die bei der Erzeugung der Biomasse entstehenden Gärreste einen höheren Nährstoffgehalt und eine bessere Düngewirkung als unvergorene Gülle.

Durch Biogas werden Verbraucher unabhängig von den immer knapper werdenden Rohstoffen aus dem Ausland, außerdem werden für die Erzeugung von Biogas Arbeitsplätze geschaffen, was zum Wachstum in Deutschland beiträgt. Um die globalen Klima- und Umweltziele zu erreichen, ist die Förderung der Biogastechnologie daher genauso wichtig wie der effiziente Umgang mit Gasressourcen.